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Reise zum Ursprung des Lebens

Konzept zur Neugestaltung des Fuhlrott Museums

Das naturkundliche Museum in Wuppertal zeigt und besitzt Ausstellungsstücke wie Tierpräperate, Pflanzen und Gesteine, die aus unterschiedlichen Epochen der Erdgeschichte stammen. Auch die anderen Schwerpunkte und Ausstellungsstücke des Museums, wie Amphibien und Reptilien, Dinosaurier, Säugetiere und Gesteine lassen sich in das System der geologischen Formationen einordnen, das die Erdgeschichte von der Urzeit bis zur Gegenwart beschreibt. Daher eignet es sich sehr gut als inhaltlicher und visueller Leitfaden und ermöglicht ein einheitliches Auftreten und eine strukturierte Abfolge der Ausstellung. Die Idee ist es, einen Rundgang durch das Museum zu gestalten, der sich an einer Zeitleiste und den verschiedenen Epochen orientiert und so den Besuchern ermöglicht, das Gesehene in eine zeitliche Dimension einzuordnen. Der Zeitstrahl, der schon vor dem Museum am Boden beginnt und den Besucher an die Ausstellung heranführt, die farbliche Gestaltung der Räume, eine einheitliche Typografie und übergreifendes Design bringen sowohl Übersicht als auch Dramaturgie in den Gang durchs Museum. Dieser soll nicht wie gewohnt von der Vergangenheit in die Gegenwart verlaufen, sondern rückwärts vom Jetzt bis hin zum Beginn des Lebens. Er startet mit dem Besucher, geht weiter mit der Vorstellung von J.C. Fuhlrott, führt von dort zu den einheimischen, heute noch lebenden Tieren, dann zu den Dinosauriern, weiter zu Amphibien und Reptilien und schließlich zu den Wirbellosen. Hier endet die Ausstellung in Form eines Wasserbeckens, das den Ursprung allen Lebens symbolisiert.